Landes-Elternverband Bayerischer Realschulen e.V.

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Wir sind dabei:

Deutscher Bildungsserver

  1. Das Fachportal Inklusion.de richtet sich an Pädagogen, Lehrkräfte und Verantwortliche der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, die hier wichtige Daten und Fakten rund um das Thema inklusive Bildung einholen können. Neben ausführlichen Hintergrundinformationen und Expertenmeinungen bietet das Fachportal Inklusion.de auch gelungene Beispiele aus der Praxis an sowie nützliche Informationen für die Umsetzung vor Ort.
  2. Auch der Weiterbildungsatlas 2018 gibt Auskunft über die regionale Verteilung von Weiterbildungsangeboten und Weiterbildungsteilnahmen in Deutschland.Illustriert wird die Weiterbildungssituation in den Bundesländern sowie 401 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verteilung der Weiterbildungsteilnahme deutschlandweit wie schon in den Vorjahren sehr heterogen ausfällt: Bei einem Bundesdurchschnitt von 12,2 Prozent reicht die Spannweite der kommunalen Weiterbildungsbeteiligung im Untersuchungszeitraum 2014/2015 von 2,3 bis 22,7 Prozent.Neben der Gesamtpopulation ab 25 Jahren nimmt der aktuelle Deutsche Weiterbildungsatlas auch Geringqualifizierte und von Armut bedrohte Menschen im zentralen Erwerbsalter in den Blick. Mit bundesweiten Teilnahmequoten von 5,6 bzw. 7,7 Prozent zeigt sich deutlich, dass Weiterbildung auch über gesellschaftliche Gruppen hinweg ungleich verteilt ist. Die Website zum Deutschen Weiterbildungsatlas bündelt alle Informationen. Hier sind unter anderem alle Ergebnisse der Bundesländer sowie der Kreise und kreisfreien Städte grafisch aufbereitet. Der vollständige Studienbericht erscheint im Frühjahr 2019 in der DIE-Reihe „DIE Survey“.
  3. Wie gerne würde die elfjährige Wadjda mit ihrem Freund Abdullah auf dem Fahrrad um die Wette fahren! Doch in Riad ist dies für ein Mädchen geradezu unerhört. Fahrradfahren gilt als unanständig, jugendlichen und erwachsenen Frauen ist es gänzlich verboten. Wadjda aber hat ihren eigenen Kopf. Das grüne Fahrrad aus dem Spielzeuggeschäft hat es ihr angetan. Und wenn ihr das Rad niemand kaufen will, dann wird sie eben selbst das Geld dafür verdienen. Erst versucht sie es mit dem Verkauf selbst geflochtener Armbänder. Als sie von dem Preisgeld hört, das beim Gewinn eines Koran-Wettbewerbs winkt, schließt sie sich sogar der Koran-Arbeitsgruppe in ihrer Schule an – obwohl sie sonst nicht sonderlich religiös ist. Während Wadjda fleißig übt, steht in ihrer Familie ein großer Umbruch bevor. Weil Wadjdas Mutter keine Kinder mehr bekommen hat, ihr Mann jedoch einen Sohn als Erben will, sucht dieser sich eine Zweitfrau und wird schon bald die Familie verlassen.
  4. Solange man frei ist, ist die Freiheit oft selbstverständlich. So geht es auch der etwa 12-jährigen Lale und ihren vier älteren Schwestern. Seit dem Tod ihrer Eltern leben die lebenslustigen Mädchen bei ihrer Großmutter an der türkischen Schwarzmeerküste, wo sie unbeschwert aufwachsen – bis sie mit ein paar Jungen im Meer rumtoben und damit für einen Skandal sorgen. Ihr als schamlos wahrgenommenes Verhalten hat den guten Ruf der Familie ruiniert, der Onkel beschimpft sie als „Schlampen“ und sperrt sie ein. Das Zuhause der Schwestern wird erst zum Gefängnis und dann zu einer „Hausfrauenfabrik“, in der sie lernen, wie man kocht, näht, putzt und Ehemännern in spe lächelnd Tee serviert. Doch trotz aller Repressionen wollen sich die Mädchen nicht fügen und kämpfen auf jeweils eigene Art für ihre innere Freiheit und ihr Recht auf Selbstbestimmung.
  5. Mode wird immer billiger. Ein T-Shirt bekommt man heute für fünf Euro, eine Jeans kostet gerade mal zehn. Um Kleidung so günstig herzustellen, haben Textil-unternehmen ihre Produktionsstätten in Billiglohnländer wie China, Indien und Bangladesch verlagert. Dort entsteht die Kleidung für den westlichen Markt unter oft menschenunwürdigen und gefährlichen Arbeitsbedingungen. Die Verschmutzung der Umwelt durch giftige Chemikalien aus der Textilherstellung richtet weitere verheerende Schäden an. Die soziale und ökologische Ausbeute von Ländern des globalen Südens im Zeichen eines globalisierten Modemarkts wird auf eine veränderte Einstellung gegenüber Kleidung zurückgeführt: Heute diktieren uns Industrie und Werbung die sog. „Fast Fashion“, bei der Kleidung nur noch als Wegwerfprodukt verstanden wird. Immer wieder fasst der Film seine Erkenntnisse aus Interviews mit Opfern, Akteuren und Kritikern dieser Ausbeutungsprozesse pointiert zusammen. Ursachen werden benannt und Wege zu einer sozial und ökonomisch humaneren Modeindustrie skizziert.
  6. Kann man mit dem Konsum von als fair und nachhaltig deklarierten Produkten die Welt retten? Oder sind das vor allem grüngewaschene Marketingideen profit-orientierter Konzerne, die so den Absatz ankurbeln wollen? Diesen Fragen geht der renommierte Dokumentarfilmer Werner Boote gemeinsam mit der Greenwashing Expertin Kathrin Hartmann auf einer Recherchereise um die Welt nach. Die beiden Reisenden zeigen auf, welch Unterschiede klaffen zwischen dem, wie Konzerne produzieren und wie sie ihre Waren auf dem Markt anpreisen. Es geht z.B. um Palmöl, das sich in rund der Hälfte unserer Supermarktprodukte befindet und das so gut wie gar nicht nachhaltig produziert werden kann. Es geht um Elektroautos, um Konzerne wie BP und RWE und Ideen von einer gerechteren, demokratischeren Wirtschaftsordnung. Boote und Hartmann nehmen häufig konträre Positionen ein und führen leidenschaftliche Streitgespräche, die dazu einladen, die Standpunkte der beiden zu hinterfragen und die Themen inhaltlich zu vertiefen. Dabei findet der Regisseur auch immer wieder einen humorvollen Twist, so dass der Film gleichermaßen informativ und kurzweilig ist.
  7. Das Material bietet Lehrpersonal die Möglichkeit sich mit den Inhalten des Films BLANKA zu beschäftigen. Die Materialien wurden in Zusammenarbeit mit der Initiative Bildung trifft Entwicklung für das Filmprogramm zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung erstellt. Filminhalt: Die 11-jährige Blanka lebt allein in den Straßen von Manila. Aus Tüchern und Kartons hat sie sich ein Zuhause eingerichtet, mit Diebereien und Betteln hält sie sich über Wasser. Was an Geld übrig bleibt, legt das Mädchen in eine kleine Blechbüchse. Blanka spart für eine Mutter, denn sie hat gesehen, dass Erwachsene sich Kinder kaufen. Also, so denkt sie, sollte das auch umgekehrt möglich sein. Aber dann begegnet sie dem blinden Straßenmusiker Peter. Bald singt sie zu seinem Gitarrenspiel und gemeinsam finden sie eine Anstellung in einem Club. Erstmals hat die Kleine einen Vertrauten, ein richtiges Bett, eine Zukunft. Als die beiden Opfer einer Intrige werden, beginnt für sie jedoch erneut das Leben auf der Straße.
  8. Das Material bietet Lehrpersonal die Möglichkeit sich mit den Inhalten des Films THE FLORIDA PROJECT zu beschäftigen. Die Materialien wurden in Zusammenarbeit mit der Initiative Bildung trifft Entwicklung für das Filmprogramm zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung erstellt. Filminhalt: Als Walt Disney seinen Themenpark in den 60er Jahren plante hieß das Projekt noch „The Florida Project“. Einige Kilometer entfernt stehen noch heute die bonbonfarbenen Motels, einst für Besucher*innen erbaut dienen die zahlreichen maroden Anlagen heute als dauerhafter Wohnraum für Menschen in prekären Verhältnissen. Die sechsjährige Moonee lebt hier gemeinsam mit ihrer alleinerziehenden Mutter Haley, einer vorlauten 22-jährigen, die jeden Tag aufs Neue versucht die 38 Dollar für das Motelzimmer zusammenzubekommen, indem sie den Disneyland-Besuchern illegal Souvenirs und Parfum verkauft. Auch Moonee ist unbekümmert, dreist und hat ein ziemlich loses Mundwerk. Gemeinsam mit Ihren beiden Freunden verbringt sie die Tage mit ausgedehnten Streifzügen durch die Nachbarschaft, sie schnorren routiniert Geld für Eis und treiben allerlei Schabernack. Als sie sich eines Tages dabei selbst in Gefahr bringen realisiert die Mutter eines Freundes welch bedenklichen Einfluss das Mädchen auf ihr Kind hat und schaltet schließlich das Jugendamt ein.